AG UUID

UUID v7 im Detail

Der interne Aufbau des neuesten Standards v7 und wie man ihn einführt.

Aufbau

Die ersten 48 Bit enthalten einen Unix-Zeitstempel in Millisekunden, gefolgt von den Versions- und Variantenbits sowie den übrigen Zufallsbits. Dadurch werden zeitliche Sortierbarkeit und Eindeutigkeit zugleich erfüllt.

Vorteile

Neue Werte werden sequenziell am Ende des Index eingefügt und verringern so das Problem der Seitenteilung (Page Splits) zufälliger v4-Werte erheblich. Zudem lässt sich aus der ID selbst der ungefähre Erzeugungszeitpunkt ablesen, was für Logs und Sortierungen nützlich ist.

Einführung

Manche Sprachen bieten v7 noch nicht in ihrer Standardbibliothek an, sodass ein separates Paket nötig sein kann. Beim Migrieren bestehender v4-Tabellen ist ein schrittweises Vorgehen sicher, bei dem v7 erst für neu erzeugte Datensätze angewendet wird.