UUIDs in URLs und Dateinamen verwenden
Worauf beim Einsatz von UUIDs in URL-Pfaden oder Dateinamen zu achten ist und welche kürzeren Alternativen es gibt.
Direkt verwendbar?
Eine Standard-UUID besteht nur aus Bindestrichen und Hexadezimalzeichen, daher kannst du sie ohne zusätzliche Kodierung direkt in URLs und Dateinamen einsetzen. Allerdings ist sie mit 36 Zeichen recht lang und macht Pfade unübersichtlich, und die GUID-Schreibweise mit geschweiften Klammern muss in URLs als %7B/%7D kodiert werden – diese solltest du daher vermeiden.
Kürzer machen
Wenn die Linklänge wichtig ist, verwende die 32-stellige Form ohne Bindestriche oder ziehe die 26 Zeichen lange ULID bzw. die 21 Zeichen lange NanoID als Alternative in Betracht. ULID und NanoID nutzen ausschließlich URL-safe Zeichen und sind daher ohne Kodierung sicher einsetzbar.
Groß-/Kleinschreibung und Slugs
UUIDs sind zwar nicht case-sensitiv, aber URL-Vergleiche können zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden – deshalb ist es sicherer, einheitlich Kleinbuchstaben zu verwenden. Wenn du einen für Menschen lesbaren Slug brauchst, empfiehlt es sich, die UUID nur als internen Schlüssel zu nutzen und zusätzlich einen separaten, menschenfreundlichen Slug bereitzustellen.